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Christian Adam Dann und der Beginn des Tierschutzes. Von Pia Fruth. SWR2 Wissen vom 25.05.2012. Seit zehn Jahren ist der Tierschutz in unserem Grundgesetz verankert. Doch die Geschichte der Tierschutzbewegung beginnt schon 1821, und zwar mit einem toten Storch.
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Kurze Geschichte eines Berufs. Von Joachim Meissner. SWR2 Wissen vom 24.05.2012.
Kaum eine Tätigkeit hat einen schlechteren Ruf als die des Scharfrichters. Doch entspricht das Bild vom blutrünstigen Henker mit großem Fallbeil und dunkler Maske überhaupt der historischen und sozialen Wirklichkeit? Zum Beruf wurde das Henkersamt in Deutschland im 13. Jahrhundert. Die meisten, die es ausübten, übernahmen das Handwerk von ihren Vätern - nicht weil sie wollten, sondern weil sie mussten. Wer aus einer Henkersfamilie kam, dem gab man keine andere Arbeit mehr. Außerhalb seines Standes fand er nicht einmal eine Braut. Einmal Henker, immer Henker!
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Solarenergie rund um die Uhr. Von Ralf Krauter. SWR2 Wissen vom 23.05.2012.
Wie ist die Energiewende zu verwirklichen? Windparks und Solarzellen können nicht rund um die Uhr Strom liefern. Bei solaren Turmkraftwerken, in denen das Sonnenlicht mit Hilfe von Spiegeln in einem Punkt gebündelt wird, ist dies anders. Gehört den Solartürmen die Zukunft?
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Deutschlands erster Hafen für Mega-Frachter: Der Jade-Weser-Port. Von Günter Beyer. Sie sind 400 Meter lang, 60 Meter breit und fassen bis zu 18.000 Container: die neuesten Frachtschiff-Typen. Vor allem aber haben sie größeren Tiefgang als ihre Vorgänger - mindestens 18 Meter. Zu tief für den Hamburger Hafen oder Bremerhaven. Um den Anschluss an die Tiefwasserhäfen Rotterdam und Antwerpen nicht zu verlieren, entsteht in Wilhelmshaven jetzt Deutschlands erster Hafen für Megafrachter. Die Fläche dafür wird vor dem Deich aufgespült, so dass das Terminal wie ein riesiges Geviert in den Jadebusen ragt. Die Fahrrinne muss verlegt werden, die Fließgeschwindigkeit des Wassers und die Sediment-Ablagerung ändern sich. Krabbenfischer klagen über geringere Fänge. Und ob der "Jade-Weser-Port" der strukturschwachen Region wirtschaftliche Impulse gibt, bezweifeln viele.
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Von Daniela Remus. SWR2 Wissen vom 21.05.2012.
Ob Blutzucker, Herzschlag, Körpertemperatur oder Kalorienverbrauch - messen lässt sich mittlerweile ziemlich viel. Und das machen auch immer mehr Menschen. Nicht nur präventiv, etwa bei Diabetes oder Bluthochdruck, sondern einfach aus Interesse am Körper. Computer und Smartphone helfen, die Daten der sogenannten mobilen Gesundheits-Checks zu sammeln, sie grafisch übersichtlich darzustellen und beispielsweise ins Internet zu laden. Was bei Migräne-Patienten oder Spitzensportlern seit Jahren üblich ist, hat als Trend zunächst die Laiensportler ergriffen. Doch mittlerweile sammeln auch Menschen ihre Daten, die keine sportlichen Höchstleistungen anstreben. Wohin führt diese Entwicklung? Verbessern die Selbstvermesser damit tatsächlich ihre Gesundheit und ihr Leben? Wie sinnvoll sind aus medizinischer Sicht die mobilen Gesundheits-Checks? Was können sie tatsächlich leisten?